
Historie des Unternehmens
Aus Hausbücherei und Bücherbund wurde ein weltweit tätiges Medienunternehmen.
1948 legte der Unternehmensgründer Georg von Holtzbrinck mit der Stuttgarter Hausbücherei und weiteren kleinen Buchreihen den Grundstein für den Aufbau einer großen Buchgemeinschaft.
Seit Ende der 50er Jahre hieß die Buchgemeinschaft Deutscher Bücherbund und blieb bis zur Mitte der 80er Jahre das größte Unternehmen in der späteren Verlagsgruppe.
In den 60er Jahren wurde mit S. Fischer eines der bedeutenden Verlagshäuser in Deutschland übernommen. Weitere Beteiligungen folgten bei Verlagen wie Rowohlt, Droemer und Kindler.
Mit dem Einstieg bei der Saarbrücker Zeitung sowie beim Handelsblatt zwischen 1969 und 1971 begann ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte.
1971 wurde folgerichtig die Führungsholding Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH gegründet. Ihre Aufgabe besteht in der strategischen Weiterentwicklung der Verlagsgruppe, in Einsatz und Entwicklung von unternehmerisch agierenden Führungskräften sowie in Beratung und Kontrolle der Tochterfirmen.
1980 übernahm Dieter von Holtzbrinck die Führung des Unternehmens, er weitete die Inlandsaktivitäten signifikant aus und baute das Auslandsgeschäft auf.
Mitte der 80er Jahre wurden mit Scientific American und Henry Holt die ersten Verlage in den USA in die Verlagsgruppe aufgenommen.
Im Jahr 1989 wurde eine wichtige Weiche gestellt: Der Deutsche Bücherbund wurde verkauft, da das Vertriebskonzept Buchclub eine schwierige Zukunft versprach.
Mitte der 90er Jahre weitete die Akquisition von Macmillan die Geschäftsfelder in die Länder und Märkte Asiens, Afrikas, Australiens und Lateinamerikas aus.
Im Jahr 2001 legte Dieter von Holtzbrinck die Geschäfte in die Hände seines Bruders Stefan von Holtzbrinck und übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrates der Verlagsgruppe.
2006 schied Dieter von Holtzbrinck aus der Verlagsgruppe aus und überführte sein Vermögen in eine Familienstiftung. Die Gesellschafterstämme Monika Schoeller, geb. von Holtzbrinck, und Dr. Stefan von Holtzbrinck halten somit je 50 % an der Verlagsgruppe.
Heute bilden die vier Säulen Publikumsverlage, Bildung und Wissenschaft, Zeitungen und Magazine sowie Elektronische Medien und Services das gesicherte, zukunftsorientierte Fundament der Verlagsgruppe.